Im alten Waldkrankenhaus leben zur Zeit elf Menschen und ein Hund – am Wochenende und an allen freien Tagen, die die Berliner Arbeitsgesellschaft zulässt. Die derzeitigen Bewohner des Hauses sind Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es gibt Künstlerinnen, Designerinnen, Projektmanagerinnen, Filmproduzentinnen, Unternehmensberaterinnen, Übersetzerinnen, Architektinnen und Kuratorinnen mit viel Engagement und Kreativität und dem unbedingten Willen zur Ruhe. Zusammen beleben wir das Haus mit gemeinschaftlichen Aktionen wie kochen, bauen, gärtnern, sonnen, am Kamin sitzen und sich Projekte ausdenken, die über den Verein Hausen verwirklicht werden können.

Wir verstehen uns als eine Auszeit-Hausgemeinschaft. Wir lieben ruhige Momente und hitzige Diskussionen, wir arbeiten gern zusammen und werkeln oft für uns allein. Wir laden gern ein und flüchten oft. Eine Gemeinschaft, in der sich die Menschen durch ihre besonderen Eigenarten in ihren Charakteren wieder ähneln.